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  • 26. August 2015

    Schafherde und Leithammel

    Rezension – Klassiker

    – Einar Hjörleifsson Kvaran: Ofurefli – Klatsch, Tratsch, Verleumdungen – das ist kein modernes Phänomen à la Bild und InTouch: Anfang des 20. Jahrhunderts hieß das (fiktive) Leitmedium in Reykjavík Öndvegi, und die Journalisten wussten ganz genau, wie man einen jungen Pastor in Misskredit bringt. Ofurefli („Übermacht“) wurde schon einmal ins... Artikel ansehen

  • 12. August 2015

    Die Saga von den drei Welten

    Rezension – Kinder- und Jugendbuch

    – Kjartan Yngvi Björnsson und Snæbjörn Brynjarsson: Þriggja heima saga – Eigentlich bedeutet das Wort saga im Isländischen einfach nur „Geschichte“, „Erzählung“, doch bei dem ehrgeizen, auf sechs Bände angelegten Fantasy-Werk von Kjartan Yngvi Björnsson und Snæbjörn Brynjarsson kann man auch im Deutschen wohl schon von einer „Saga“ sprechen. Derzeit... Artikel ansehen

  • 3. August 2015

    Kein Talent und keinen Plan

    Rezension – Belletristik

    – Kári Tulinius: Píslarvottar án hæfileika – Eine Geschichte über die Globalisierungsgeneration, so lautet der Untertitel von Píslarvottar án hæfileika („Märtyrer ohne Talent“). Fünf junge Erwachsene wollen die Gesellschaft verändern und haben die vage Idee, dafür terroristische Anschläge zu verüben. Damit sie endlich jemand beachtet. Doch was, wenn man nicht... Artikel ansehen

  • 2. Juli 2015

    Faschistisches Island

    Rezension – Kinder- und Jugendbuch

    – Sif Sigmarsdóttir: Múrinn – Dies ist der erste Teil von „Freyjas Geschichte“, einer zweiteiligen Dystopie für Leserinnen „von 11 bis 111 Jahren“ (so die Verlagsangabe). Múrinn („Die Mauer“) war für den Isländischen Literaturpreis, den Isländischen Frauenliteraturpreis und den Isländischen Buchhändlerpreis für Kinderbücher 2013 nominiert. In der Presse wurde Freyjas... Artikel ansehen