Übersetzungen

Dass Weltliteratur von Übersetzer:innen gemacht wird, hat schon der weise José Saramago geäußert. Dass man beim Übersetzen den Leuten aufs Maul schauen soll, hat Luther in seiner üblich zurückhaltenden Sprache behauptet. Dass man sich in deutschen Sätzen verirrt, weil das Verb erst so spät kommt (da ist eins!), hat Mark Twain kritisiert.

Ich werde den drei Herren da nicht widersprechen.

Wie ich zum Übersetzen gekommen bin? Zuerst habe ich mich im Rahmen des auf Sach- und Fachtexte ausgerichteten Diplomstudiums an der Universität Leipzig auf Englisch und Französisch konzentriert. Englisch wirkt immer so harmlos und hat es doch faustdick hinter den Ohren. Und die Eleganz des Französischen, ach, das ist eines dieser Klischees, das wahrer nicht sein könnte. Später kam noch der Master-Studiengang für Literarische Übersetzungen aus dem Englischen an der LMU München dazu – plus ein Bachelor in Nordistik mit meiner knarrenden, knorrigen und lispelleichten Traumsprache Isländisch.

Seit langen Jahren arbeite ich mit meiner lieben Freundin und Kollegin Anja Neudert zusammen. Unseren gemeinsamen Webauftritt finden Sie unter text-matters.de. Wir freuen uns über Besuch.