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  • 5. August 2019

    Was Attitüde heißt

    Solch ein zephyrleichtes Leben

    In Solch ein zephyrleichtes Leben habe ich beschrieben, wie Ida Brun die Kunstform der Attitüden kennenlernt und weiterentwickelt. Es ist ein seltsamer Begriff, mit dem wir heute nichts mehr anzufangen wissen. Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts waren Attitüden jedoch eine beliebte Kunst.

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  • 11. Juni 2019

    Göthe hatte Thränen in den Augen

    Solch ein zephyrleichtes Leben

    Diese wunderbare Meldung stammt aus der Bayreuther Zeitung vom 6. August 1818:

    Deutschland. Carlsbad, 6. August. Diesen Nachmittag fand eine recht interessante Scene beim Fürsten Joseph Schwarzenberg, wo eine zahlreiche Gesellschaft zu Mittag gespeist hatte, statt. Die Gräfin Bombelles (Ida Brun), Gemahlin des Kaiserl. Oesterreichischen Gesandten am Dresdner Hofe, sang außerordentlich schön und entzückte alle Anwesenden, als die Thüre sich öffnete, und Mad. Catalani hereintrat.

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  • 9. April 2018

    Die Frau mit dem fremden Namen – Otti Binswanger-Lilienthal

    Autorinnenzeit

    Neuseeland? Das ist doch dieses Traumurlaubsziel am anderen Ende der Welt, wo die Hobbits leben und nachts die Kiwis durchs Unterholz zotteln?

    Für Otti Binswanger-Lilienthal war es alles andere als ein Traum, nach Neuseeland auszuwandern – es war pure Notwendigkeit und dann doch ein großes Glück.

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  • 4. Oktober 2017

    Knusperknusper

    Schreiben

    Es war einmal eine alte Frau, die lebte in einem Haus aus Pfefferkuchen, tief im dunklen Wald. Dorthin gekommen war sie, nachdem die Leute im Dorf angefangen hatten, sie Hexe zu rufen, Hexe, und so hatte sie in einer schwarzen Nacht ihre Sachen gepackt und sich davongeschlichen. Über Stock und [...]

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  • 13. September 2017

    Wie Karen Blixen ihre eigenen Erzählungen übersetzte

    Schwarzweiß-Porträt der Schriftstellerin Karen Blixen Autorinnenzeit

    Die meisten hierzulande kennen Karen Blixen wohl eher als Tania Blixen – und das durch ihren Roman Jenseits von Afrika, der als Spielfilm mit Meryl Streep und Robert Redford in die Annalen des großen Kitschkinos der 1980er eingegangen ist. In den USA war sie wiederum als Isak Dinesen bekannt. Das Spiel mit Pseudonymen, Masken und Identitäten war für sie als Schriftstellerin ganz wichtig, aber hier soll es darum gehen, dass sie ihre eigenen Texte übersetzte – vom Dänischen ins Englische und vom Englischen ins Dänische.

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  • 17. Mai 2017

    Ihr kostbarstes Organ

    Autorinnenzeit

    Sven Hensel hat auf seinem Blog den Mai als Monat der Autorinnen ausgerufen. Fast wäre diese schöne Aktion an mir vorübergegangen. Aber nun greife ich den Hashtag auf und möchte eine Autorin vorstellen, die ziemlich in Vergessenheit geraten ist, von der ich aber nicht genug schwärmen kann: Jean Stafford.

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  • 4. April 2017

    Frauen im Eis

    Frauenleben

    Im Jahr 1947 konnte man in einer norddeutschen Zeitung lesen, dass in Island Farmarbeiterinnen gesucht wurden. Über zweihundert junge Frauen betraten die Esja – das Schiff, das sie auf die eisige Insel im Norden bringen sollte. Mochten die „Esja-Mädchen“ am Anfang eine Kuriosität gewesen sein, so gerieten sie doch schnell in Vergessenheit. Erst in neuester Zeit scheinen sich wieder Wissenschaftlerinnen, Journalistinnen und auch Filmemacherinnen mit diesen mittlerweile alten Frauen zu beschäftigen. Denn viele von ihnen kamen nicht nur zum Arbeiten: Mehr als die Hälfte heirateten und blieben für immer.

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